Eigener Strom für 109 Wohnungen, SÜDKURIER 7 Dezember 2011
Die Wobak erzeugt mit einer Photovoltaik-Anlage in Petershausen Strom für rund 20 Familien.
Die Wobak nimmt eine große Photovoltaik-Anlage auf ihrem Neubau an der Bruder-Klaus-Straße in Betrieb. Im Frühjahr 2012 sollen die ersten Bewohner in den markanten Neubau mit 109 geförderten Mietwohnungen einziehen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft hat hier nach eigenen Angaben rund 15,5 Millionen Euro investiert.
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Strom für 25 Haushalte SÜDKURIER 12. JULI 2011
Stadtwerke Konstanz rüsten Dächer des Landratsamts mit Fotovoltaikanlage aus
Von Franz Domgörgen
Konstanz – Wenn die Sonne scheint, ist das seit Neuestem im Konstanzer Landratsamt ein besonderer Anlass zu Freude. Der Grund: Die Stadtwerke Konstanz haben die Dächer des Gebäudekomplexes mit Modulen zur Solarstromerzeugung bestückt. Die Anlage ist 700 Quadratmeter groß und wenn die Sonne scheint, wird so viel Energie erzeugt, dass 25 Durchschnittshaushalte ihren Strombedarf decken könnten. „Das ist keine kleine Anlage“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner bei der Präsentation des Projekts. Die Stadtwerke haben hier immerhin rund eine Viertelmillion Euro investiert. Das Sonnenkraftwerk auf den Amtsdächern am Benediktinerplatz ist Bestandteil des im Jahr 2004 gestarteten Bürgerbeteiligungsprojekts Solarplan. Dabei bietet das Unternehmen Kunden, denen selbst keine eigene Dachfläche für Solarstromanlagen zur Verfügung steht, den Erwerb von Anteilen an anderen Solaranlagen an. Solche Anteilseigner suchen die Stadtwerke nun auch unter den Mitarbeitern des Landratsamts. Wer sich hier einkauft, kann immerhin mit einer Rendite von drei bis vier Prozent rechnen und trägt außerdem zur CO-Minderung bei. Im Rahmen des Projekts Solarplan wurden seit 2004 insgesamt 137 Fotovoltaikanlagen errichtet. Diese speisen jährlich 800 000 Kilowattstunden Strom ins Netz der Stadtwerke ein. Damit können 200 Haushalte ein Jahr lang mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. „Ich freue mich, dass wir etwas Gutes für unsere Umwelt tun können“, sagte Landrat Frank Hämmerle. Dass die Behörde Dachflächen zur Verfügung stelle, sei auch Wunsch des Kreistags.
Ganz so hoffnungsfroh wie beim Solarstrom sieht der Landrat die Entwicklung bei der Windenergie nicht. Nach derzeitiger Rechtslage kämen nur zwei Standorte im Landkreis Konstanz für Windkraftanlagen in Frage, sagte Hämmerle. Und zwar bei Engen und Tengen. Laut Geschäftsführer Kuno Werner sind die Stadtwerke Konstanz an Investitionen in Windkraft im Hegau durchaus interessiert. Man sei im Gespräch mit den Engener Stadtwerken.
Engen Strom von der Sonne SÜDKURIER 28.09.2010
Engen – Eingeweiht haben die Stadtwerke und die Stadt Engen eine großzügige Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Großsporthalle beim Bildungszentrum. Zusammen mit der Anlage auf der Bushalteüberdachung sind sie eine der größten Anlagen zur Produktion von alternativer Energie.Die Solaranlage auf dem sanierten Dach der Sporthalle mit 180 Solarmodulen und einer Leistung von 41,5 Kilowatt produziert voraussichtlich 41 500 Kilowattstunden Strom im Jahr.
Von Jürgen Waschkowitz
Das ist genug, um etwa zwölf Einfamilienhäuser ein Jahr mit CO2- freiem Strom zu versorgen. Die Bauzeit betrug rund sieben Monate. Ein Teil der Anlage konnte bereits im Dezember 2009 in Betrieb genommen werden, die komplette Anlage wurde im Juni 2010 fertig gestellt. Die Baukosten der Fotovoltaikanlage liegen bei rund 140 000 Euro.
„Die Anlage auf dem Dach der Sporthalle ist ein weiteres Projekt auf dem Weg, Engen als vorbildliche Gemeinde auf dem Alternativenergie-Sektor zu platzieren“, stellte Bürgermeister Johannes Moser bei der offiziellen Einweihung nicht ohne Stolz vor. „Die Stadtwerke sind besonders stolz, dass das gesamte Bildungszentrum mit seinen Solaranlagen nicht nur autark bei der Produktion von Strom ist, sondern auch noch eine beachtliche Menge an Strom in das Netz einspeisen kann“, konnte Hubert Gnant, Leiter der Stadtwerke, Erfreuliches berichten.
Die dritte erfreuliche Nachricht zum Solardach hatte Stadtbaumeister Matthias Distler: „Erst das Konjunkturprogramm der Bundesregierung ermöglichte die Sanierung des Daches der in den achtziger Jahren gebauten Großsporthalle. Und besonders wichtig ist uns die Tatsache, dass wir bei der Sanierung fast ausschließlich einheimische Handwerker beschäftigen konnten und damit die Sanierung auch einen Wirtschaftsfaktor beinhaltet.“ Im Rahmen der Sanierung wurden die Lichtkuppeln erneuert und auch gleichzeitig die Ausführung als Wärme- Abzugsanlage vorgenommen. Im tieferliegenden Bereich der Dachanlage wurden ebenfalls die Lichtkuppeln ausgetauscht und größtenteils auf automatische Öffnung zum Lüften und Schließen umgebaut, so der Stadtbaumeister. Die Gesamtkosten der Dachsanierung betragen 392 000 Euro und liegen nur etwas über den planerischen Vorgaben.
